Paulusgemeinde Celle

Zum Thema Flüchtlinge


Quelle: "Das Flüchtlingsjahr 2015 im Spiegel sechs norddeutscher Kirchen. Eine Dokumentation des epd Niedersachsen-Bremen." Mit freundlicher Genehmigung des epd, Landesdienst Niedersachsen-Bremen.

Jahresgutachten des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration 2016

Viele Götter, ein Staat: Religiöse Vielfalt und Teilhabe im Einwanderungsland

„Alle Rechte für alle“: Die deutsche Politik der Religionsfreundlichkeit hat sich als integrationsfördernd bewährt, aber offene Fragen bleiben

SVR-Jahresgutachten 2016 untersucht die religiöse Vielfalt im Einwanderungsland Deutschland und die institutionell, politisch und rechtlich damit verbundenen Herausforderungen. Die institutionelle Gleichstellung des Islam ist auf gutem Weg, aber offene Fragen bleiben. Der Zusammenhang von Religion und Integration wird generell überschätzt. Und das Integrationsbarometer zeigt: Das Integrationsklima in Deutschland ist „anhaltend stabil“. Bei der Akzeptanz des Islam zeigt sich aber ein ambivalentes Bild: Hohe Zustimmung zu islamischem Religionsunterricht; die Aussage, dass der Islam ein Teil Deutschlands ist, wird dagegen mehrheitlich abgelehnt.

http://www.svr-migration.de/publikationen/


Bedenkenswert: ein paar kurze Worte und weise Sprüche aus vorchristlicher Zeit. Zum Thema Flüchtlinge allgemein, aus der Weisheitsliteratur der Apokryphen der Lutherbibel: Jesus Sirach 29, 27-35. 

27 Hilf deinem Nächsten aus, soviel du kannst; doch sieh dich vor, dass du nicht selbst darüber zu Schaden kommst.

28 Das Erste zum Leben sind Wasser und Brot, Kleider und Haus – das braucht man am nötigsten.

29 Besser ein armes Leben in der eignen Hütte als ein köstlich gedeckter Tisch in fremden Häusern.

30 Lass dir genügen, ob du wenig oder viel hast; dann wirst du nicht die Schmähung hören, dass du ein Fremder bist; denn es ist ein schlimmes Leben, von Haus zu Haus zu ziehen.

31 Und wo du fremd bist, darfst du deinen Mund nicht auftun.

32 Ein Fremdling wirst du bleiben und Schmähworte herunterschlucken müssen;

33 dazu musst du bittere Worte hören, nämlich: Du Fremder, geh hin und bereite den Tisch und lass mich essen, was du hast!,

34 oder: Zieh aus, du Fremder, ich habe einen besseren Gast gekriegt; mein Bruder zieht zu mir, ich muss das Haus haben.

35 Das ist schwer für einen vernünftigen Menschen, dass er um der Bleibe willen gescholten und als Gläubiger gekränkt wird.